Fünf Škoda-Klassiker starten bei der Hamburg-Berlin-Klassik

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Das älteste Škoda-Fahrzeug bei der Hamburg-Berlin-Klassik ist der Škoda 1101 ‚Tudor‘ von 1948. Foto: Škoda/dpp-AutoReporter

Die Zuschauer der 8. Hamburg-Berlin-Klassik können sich in diesem Jahr auf fünf faszinierende Škoda Klassiker freuen. Die rollenden Raritäten aus Tschechien reichen vom eleganten Cabriolet Škoda 1101 Tudor aus dem Jahr 1948 bis hin zum Youngtimer Škoda Rapid S 135 aus den 1980er-Jahren.

Die Nostalgiefahrt führt vom 27. bis 29. August 2015 über 730 Kilometer auf ausgesuchten Routen von Berlin über Goslar durch den Harz nach Wolfsburg und endet in Hamburg. Unter dem Motto ‚Reisen statt Rasen‘ führt die Strecke vor allem über die schönsten Nebenstraßen Norddeutschlands. 180 Youngtimer und Oldtimer gehen an den Start. Nach drei Tagen, sechs Etappen und zahlreichen Wertungsprüfungen wird am 29. August 2015 in der Hamburger Fischauktionshalle der Sieger gekürt.

Das älteste Škoda Fahrzeug bei der Hamburg-Berlin-Klassik ist der Škoda 1101 aus dem Jahr 1948. Das elegante Cabriolet ist ein wichtiger Repräsentant der automobilen Ära nach dem Zweiten Weltkrieg. Bekannt ist der zweitürige Škoda 1101 vor allem unter dem Namen Tudor. Das mit einem 1,1-Liter-Motor mit immerhin 24 kW/32 PS Leistung motorisierte Fahrzeug erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h.

Der originalgetreu restaurierte Škoda 440 Spartak aus dem Jahr 1958 dürfte die Zuschauer der Hamburg-Berlin-Klassik ebenfalls in seinen Bann ziehen. Unter der Haube des markanten Klassikers arbeitet ein 29 kW/40-PS-Motor mit 1089 Kubikzentimeter Hubraum. Ein motorsportlicher Weltenbummler ist der Škoda 1000 MB Rallye aus dem Jahr 1967. Der auf Basis des Škoda 1000 MB konstruierte Rennwagen nahm unter anderem an den Fernfahrten London-Mexiko und Panama-Alaska teil. Der 1000 MB Rallye zeigt seinen sportlichen Charakter auf den ersten Blick mit Sportsitzen, einem Schutzrahmen und einem Tripmaster zur genauen Streckenmessung. Der auf 66kW/90 PS gesteigerte Motor beschleunigt das Fahrzeug bis auf 170 km/h und besticht mit seinem satten Sound.

Emotion pur bietet die Rennwagen-Legende Škoda 130 RS aus dem Jahr 1976. Am Steuer sitzt der siebenfache deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle. Mit dem Gewinn der Tourenwagen-Europameisterschaft 1981 und seinem Klassensieg bei der Rallye Monte Carlo 1977 ist der 130 RS ein herausragender Vertreter der 114-jährigen Škoda Motorsportgeschichte. Abgerundet wird der emotionale Škoda-Auftritt im Norden von einem Youngtimer: dem Škoda Rapid S 135. Das in den 1980er-Jahren produzierte Coupé ist mit einem 43 kW/58 PS starken 1,3-Liter-Motor bestückt.

Der Startschuss der diesjährigen Hamburg-Berlin-Klassik erfolgt am Berliner Olympiastadion, die Zieleinfahrt ist zwei Tage später vor der spektakulären Kulisse der Fischauktionshalle im Hamburger Hafen. Die Veranstaltung ist als Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsfahrt ausgelegt, es kommt also nicht auf das Erreichen von Höchstgeschwindigkeiten an. Zugelassen sind historisch wertvolle Fahrzeuge bis Baujahr 1995. (dpp-AutoReporter/wpr)