Verkehrsrecht: Mit 1,79 Promille Alkohol im Blut erneut zur „MPU"

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Verkehrsrecht: Mit 1,79 Promille Alkohol im Blut erneut zur „MPU“. Foto:dpp-AutoReporter

Ist einem Autofahrer wegen Alkoholmissbrauchs der Führerschein weggenommen, ihm aber nach erfolgreich abgelegter medizinisch-psychologischer Untersuchung ("MPU") wieder erteilt worden, so sollte er sich hüten, wegen eines ähnlichen Delikts erneut aufzufallen. Hat er sich nämlich verpflichtet, Alkohol in der Zukunft nur noch "anlassbezogen und kontrolliert" zu konsumieren, so wird eine erneute MPU fällig, wenn er - zwar vier Jahre später - mit 1,79 Promille Alkohol im Blut auf einer Autobahn aufgegriffen wird. Dass er dort "zu Fuß" unterwegs war, half ihm nicht - zumal er schlangenlinienförmig lief und offenbar die Kontrolle über sich weitgehend verloren hatte. (VwG Neustadt an der Weinstraße, 1 L 442/15) (Wolfgang Büser/dpp-AutoReporter)