NRW: Vergünstigte Falträder sollen ÖPNV verbessern

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VRS-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober (li.) mit Sven Bersch und Isabelle Klarenaar vom ADFC am Klapprad ‚Tern Link D8‘. Foto: dpp-AutoReporter

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und der Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Nordrhein-Westfalen (ADFC NRW) bieten bei ausgewählten Händlern Falträder zu vergünstigten Konditionen an. Mit den Tern-Modellen sollen weitere Distanzen zur nächsten Haltestelle überbrückt werden.

Gerade im ländlichen Raum erschließt das Fahrrad als Ergänzung zum ÖPNV einen erweiterten Mobilitätsradius. Pluspunkt der Falträder: Sie können in Bussen und Bahnen kostenlos transportiert werden, da sie zusammengeklappt als Gepäckstücke angesehen werden und so nicht den Regeln der Fahrradmitnahme im ÖPNV unterliegen. Das Lösen eines FahrradTickets ist solange nicht nötig, wie das Faltrad tatsächlich auch vollkommen zusammengeklappt transportiert wird. Als Vorteil des Faltrades wird herausgestellt, dass es am Ziel diebstahlsicher in Büro, Keller oder Treppenhaus untergebracht werden soll. Durch die Kooperation von VRS und ADFC NRW können Falträder der Marke Tern vergünstigt erworben werden: Das Faltrad Link D8 mit einer 8-Gang-Kettenschaltung kostet 599 statt 739 Euro, das Faltrad Link D7i mit einer 7-Gang-Nabenschaltung 749 statt 899 Euro. Die etwa 14 Kilogramm schweren Fahrräder sind mit den Logos von VRS und ADFC gebrandet. (dpp-AutoReporter/wpr)