Fahrerlaubnisse auf Probe weiterhin rückläufig

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Fahrerlaubnisse auf Probe weiterhin rückläufig. Foto: dpp-AutoReporter

Nach bestandener Führerscheinprüfung erhalten Fahranfängerinnen und Fahranfänger zunächst eine Fahrerlaubnis auf Probe (FaP).

Am 1. Januar 2015 waren im Zentralen Fahrerlaubnisregister (ZFER) insgesamt 1.646.235 Personen in der Probezeit erfasst; drei Viertel der Fahranfänger waren jünger als 22 Jahre. Von den rund 1,7 Millionen Fahrerlaubnisklassen der Fahranfänger entfielen 93,6 Prozent auf Personenkraftwagen- (Pkw), sechs Prozent auf Kraftrad- und 0,4 Prozent auf Lastkraftwagen- (Lkw) und Bus-Fahrerlaubnisse.

Bei den Fahrerlaubnissen für Krafträder gab es ein Zugang von zehn Prozent. Abnahmen gab es dagegen bei den Lkw-Fahrerlaubnissen um elf Prozent und sogar 29 Prozent bei den Bus-Fahrerlaubnissen. Der Zuwachs an Kraftrad-Fahrerlaubnissen war im Saarland und in Bremen am höchsten; die größten Rückgänge bei den Lkw-Fahrerlaubnissen wurden in Rheinland-Pfalz und Hessen registriert.

Zu fast gleichen Anteilen waren weibliche (48 %) und männliche (52 %) Fahranfänger registriert. 56 Prozent der Pkw-FaP sind von Frauen und Männern im Alter von 18 bis 20 Jahren registriert worden. Der Frauenanteil bei den Kraftrad-, Lkw- und Bus-Fahrerlaubnissen war weiterhin sehr gering. Der Bestand an FaP ist seit sechs Jahren rückläufig. (dpp-AutoReporter)