Kia unterstützt Cholera-Impfprogramm in Malawi

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Mit dem Kia-Impfprogramm können 50.000 Menschen in Malawi vor Cholera geschützt werden. Foto: Kia/dpp-AutoReporter

Nach den schweren Überschwemmungen im Distrikt Nsanje im Süden Malawis unterstützt Kia Motors in der betroffenen Region ein Notimpfprogramm gegen Cholera-Erkrankungen. Dabei kooperiert das Unternehmen mit dem Internationalen Impfstoff-Institut IVI (International Vaccine Institute), das vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) und der Weltgesundheitsorganisation WHO gegründet wurde und seinen Sitz in Korea hat. Kia stellt dem IVI die Mittel für die Beschaffung von 110.000 Impfdosen zur Verfügung. Damit können 50.000 Menschen per Schluckimpfung vor Cholera geschützt werden.

Bei den Überschwemmungen in dem südostafrikanischen Land sind im Januar dieses Jahres 176 Menschen ums Leben gekommen, 200.000 mussten die Nsanje-Region verlassen. Malawis Präsident Peter Mutharika rief daraufhin den Notstand aus und bat die internationale Gemeinschaft um Hilfe. In den Flüchtlingslagern und deren unmittelbaren Umgebung sind seit Februar mehr und mehr Menschen an Cholera erkrankt. Insgesamt wurden inzwischen über 300 Erkrankungen registriert, fast die Hälfte davon allein in den vergangenen zwei Wochen.

Frühere Cholera-Epidemien in Flüchtlingslagern in Haiti (2010) und im Süd-Sudan (2013) haben insgesamt mehr als 10.000 Todesopfer gefordert. Um eine ähnlich dramatische Entwicklung in Malawi zu vermeiden, haben das IVI und die WHO nun als Sofortmaßnahme das Impfprogramm gestartet. Neben Kia Motors unterstützt auch das koreanische Außenministerium das IVI bei der Durchführung bei der Impfkampagne.

„Die Region Nsanje wurde bereits 2012 von schweren Überschwemmungen heimgesucht. In der Folge haben wir mit der nationalen Gesundheitsbehörde von Malawi ein Projekt zur Massenimpfung gegen Cholera vorbereitet. Dazu haben wir den Zusammenhang von Überschwemmungen und Cholera-Ausbrüchen im Land analysiert", sagt Dr. Jerome Kim, Leiter des IVI. „Dank dieser Vorarbeiten und der maßgeblichen Unterstützung durch Kia Motors können wir auf die Folgen der jüngsten Flutkatastrophe nun frühzeitig reagieren. Die Impfkampagne wird entscheidend dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung der Cholera in den betroffenen Gebieten zu verhindern."

Kia Motors unterstützt die Impfaktion im Rahmen seiner Projekte zur Corporate Social Responsibility (CSR). „Wir möchten den Flutopfern in Malawi so schnell wie möglich helfen. Das Cholera-Impfprojekt des IVI trägt dazu bei, die Not der Menschen in der Katastrophen-Region Nsanje zu lindern. In Zukunft wird Kia seine Anstrengungen verdoppeln, jene Menschen zu unterstützen, die am meisten auf Hilfe angewiesen sind", sagt Chang-Muk Choi, Leiter des CSR-Teams der Kia Motors Corporation. (dpp-AutoReporter/hhg)