Gesundheitsstrategie im VW-Werk Stöcken wird MHH-Studienbestandteil

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v.l.: MHH-Direktorin Prof. Dr. Ulla Walter mit Projektbetreuerin Dr. Martina Plaumann arbeiten eng mit Christina Muckelberg und ltd. Werkarzt Dr. Eckehard Stolz zusammen. Foto: VWN/dpp-AutoReporter

Die Gesundheitsstrategie von Volkswagen Nutzfahrzeuge am Standort Hannover und Exkursionen ins Werk werden Bestandteil eines umfassenden Moduls zur Prävention und Gesundheitsförderung des weiterbildenden MHH-Masterstudiengangs „Public Health" (Volksgesundheit). Das vereinbarten jetzt Hochschule und Gesundheitswesen VW Hannover, nach einem Informations-Besuch von MHH-Projektbetreuern sowie Studierenden im Transporterwerk Stöcken zum Thema Prävention und Gesundheitsförderung. Zudem wurde ein Ausbau der Kooperation beschlossen.

Projektbetreuerin Dr. Martina Plaumann erklärte: „Uns ist es wichtig, dass die Studierenden erkennen, welch hohen Stellenwert Industriebetriebe der Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiter beimessen. Das wird hier bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover sehr deutlich." Sowohl Gesundheitsstrategie im Werk Hannover als auch Exkursionen dorthin sollen nach Angaben der Direktorin des MHH-Instituts Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, Prof. Dr. Ulla Walter, fester Studienbestandteil und die Kooperation weiter intensiviert werden.

Im Blickpunkt eines Besuchs von 17 Studierenden im Werk Hannover standen aktuelle Präventionsmaßnahmen, das neue Reha- und Fitness-Zentrum, Fragen zur Ergonomie in den Produktionsbereichen und das Thema Ernährung.

Ein Team aus 60 Mitarbeitern des Gesundheitswesens, darunter acht Ärzte, 16 Rettungsassistenten und Notfallsanitäter, elf medizinische Fachangestellte, Sozialbetreuer, 15 Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie zehn Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler des Reha- und Fitnesszentrums der AutoVision kümmern sich um die Gesundheit der Mitarbeiter im Werk.

Dr. Eckehard Stolz, Leitender Werksarzt: „Durch unser großes Angebot an Prävention, zum Beispiel durch den Volkswagen Checkup und Folgemaßnahmen der Gesundheitsförderung, erreichen wir geringere gesundheitliche Beschwerden und gesteigertes Wohlbefinden sowie ein besseres Betriebsklima, gesünderes Verhalten in Betrieb und Freizeit. Dies trägt auch zur Arbeitgeberattraktivität bei."

Zum Gesundheitskonzept gehört bei Volkswagen Nutzfahrzeuge auch eine ausgewogene Ernährung für die 14.000 Mitarbeiter von abwechslungsreich bis vegetarisch. (dpp-AutoReporter/wpr)