Mietrecht: Wohnungsschwärzung hat mit "Schönheit" nichts zu tun

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Mietrecht: Wohnungsschwärzung hat mit "Schönheit" nichts zu tun. Foto: dpp

Das "Phänomen der Wohnungsschwärzung" (schwarze Partikel schlagen sich an den Wänden und am Teppichboden nieder - meist durch Fehler am Bau begünstigt) fällt nicht unter "normale Abnutzung", so dass der Mieter dafür nicht im Rahmen seiner Pflicht zu regelmäßigen Schönheitsreparaturen aufkommen muss. Kann der Vermieter nicht beweisen, dass die Verfärbungen nicht im Haus selbst begründet sind, so muss er für Abhilfe sorgen. (Landgericht Duisburg, 13 S 345/01) Wolfgang Büser/ dpp