25 Jahre Subaru Legacy und Outback: Die bescheidenen Typen

Picture

Subarus Mittelklasse zählt zu den stillen Stars – dabei bietet der Outback neben permanentem Allradantrieb den weltweit ersten Dieselmotor in kompakter Boxer-Bauweise. Foto: Subaru/dpp-AutoReporter

Seit nunmehr fünf Generationen gibt es eine erfolgreiche Mittelklasse-Modellreihe aus Japan, die auch der Anbieter Branchen-untypisch bescheiden mit, „Mehr Sein als Schein" beschreibt. Dabei wurden vom Subaru Legacy, als Limousine und als Kombi, sowie dem Offroad-Derivat Outback seit 1989 weltweit mehr als 4,7 Millionen Einheiten verkauft.

Das Erfolgsgeheimnis findet sich weniger in sonderlich attraktiven Karosserien, sondern unterm Blech: der serienmäßige, permanente Allradantrieb sorgt für mehr Fahrsicherheit und als echte Besonderheit kann die Verwendung von Boxermotoren gelten. Diese Alleinstellung bringt konstruktive Vorteile bei Benzin- und Dieselmotoren: niedriges Gewicht und einen niedrigen Schwerpunkt. Beide Vorteile nicht nur im Alltagsbetrieb, sondern auch im Motorsport. Hier sorgte der Legacy 1998 für eine ganze Serie von Geschwindigkeitsweltrekorden und - mit seinem kleinen Bruder Impreza - für Furore in der Rallye-Weltmeisterschaft. Zudem - der Subaru Outback darf als hochbauender Kombi mit Offroad-Talenten als früher „Crossover" gelten - 1996, als es die heute gängige Bezeichnung noch gar nicht gab.

Heute sind Legacy Limousine, Legacy Kombi und Outback die Spitzenmodelle des größten Allrad-Pkw-Herstellers der Welt und ist die bislang meistverkaufte Allrad-Baureihe aller Zeiten mit Boxermotoren. (dpp-AutoReporter/wpr)