Detroit Motor Show 2014: Leichter Luxus – Premiere der Mercedes C-Klasse

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Die neue Mercedes C-Klasse –leichter Luxus. Foto: dpp-AutoReporter

Immer, wenn eine neue C-Klasse präsentiert wird, sucht man nach Parallelen zu größeren Mercedes-Modellen. Und noch nie gab es so zahlreiche Treffer wie bei der neuen, die in Detroit ihre Premiere feiert und ab 15. März zu Preisen ab 33558 Euro auf den Markt kommt. Bestellbar ist sie ab sofort.

Das Design zitiert die große S-Klasse unverhohlen in der Form der Leuchten, Front- und Heckgestaltung, Schwüngen und Kanten. Aber nur die Topausstattung „Exclusive" präsentiert den Stern stehend auf der Haube - als Avantgarde und AMG prangt er tiefer gelegt mitten im Kühlergrill.

Die Karosserielänge von 4,69 Meter überragt den Vorgänger um fast zehn Zentimeter und bietet mit 480 Liter mehr Kofferraumvolumen als bisher. Dank acht Zentimeter Radstand gibt es nun mehr Raum für die Beine der Fondpassagiere, wenn auch die Kopffreiheit durch die abfallende Dachlinie immer noch nicht zu den Stärken einer C-Klasse gehört. Das Fahrzeuggewicht sinkt, trotz des Längenwachstums, um etwa 100 Kilogramm, weil beim Bau der Karosserie vermehrt Aluminium zum Einsatz kommt.

Im Innenraum fallen gleich die breite Mittelkonsole mit der neuen Bedieneinheit für das Comand-System mit darüber liegendem Touchpad und ein frei stehender Sieben-Zoll-Bildschirm ins Auge. Ein Head-up-Display oder etwa eine Innenraumbeduftung gibt auf Wunsch.

Bei der Insassensicherheit übernimmt die C-Klasse schon einige der Assistenzsysteme der großen S-Klasse debütiert haben. Der Müdigkeitswarner Attention-Assist kommt serienmäßig, zur Wahl stehen Assistenten fürs Parken, Bremsen, Spur halten, Fernlicht, Verkehrszeichenerkennung, der adaptive Tempomat mit Stauassistent und eine Rundum-Kamera. Ebenfalls lieferbar: der Stop-&-Go-Pilot für teilautonomes Fahren aus der S-Klasse.

Auch beim Fahrwerk eröffnen sich Wahlmöglichkeiten: erstmals in der Mittelklasse kann eine Luftfederung „Airmatic" mit fünf Fahrprogrammen und Niveauregulierung geordert werden. Aber auch beim serienmäßigen Stahlfederfahrwerk fällt die Entscheidung zwischen komfortabler Abstimmung und sportlicher Kennung. Hinten bleibt es bei einer Raumlenker-Achse, vorn kommt eine neu entwickelte Vierlenkerachse zum Einsatz.

Vom Verkaufsstart an wird es zunächst drei Motoren geben: C 180 mit 156 PS und 250 Nm Drehmoment, C 200 mit 184 PS und 300 Nm und C 220 CDI mit 170 PS und 400 Nm. Später folgen C 250 mit 211 PS und 350 Nm, C 250 CDI mit 204 PS und C 400 mit 333 PS und 480 Nm. Mercedes verkündet, dass durch motorinterne Änderungen und das geringere Gesamtgewicht die Verbrauchswerte durchschnittlich um ein Fünftel gesenkt werden konnten. (dpp-AutoReporter/wpr)