CES 2017: BMW schaut in die automatisierte Zukunft

Picture

Auch das ist ein BMW: Studie i Inside Future. Foto: BMW/dpp-AutoReporter

Mit Weiterentwicklungen und technischen Innovationen auf den Gebieten automatisiertes Fahren, intelligente Vernetzung und Interieur gewährt BMW auf der Consumer Electronics Show (CES bis 08. Januar 2017) in Las Vegas einen Blick in die Zukunft. Auch die luftige Vision eines Fahrzeuginnenraums wird vorgestellt, der mit seiner Architektur und seinem Bediensystem umfassend auf vollautomatisiertes Fahren in einem nahtlos in die digitale Lebenswelt des Fahrers eingebundenen Automobil ausgerichtet ist.

Die beim automatisierten Fahren, bei der ‚intelligenten‘ Vernetzung sowie bei den Anzeige- und Bediensystemen erzielten Fortschritte sind eng miteinander verknüpft. Dies gilt für die in den aktuellen Modellen der Marke verfügbaren Fahrerassistenzsysteme, für den digitalen Mobilitätsassistenten BMW Connected sowie für die ebenso intuitive wie flexible Bedienung mittels Head-Up Display, BMW iDrive, Sprachsteuerung und BMW Gestiksteuerung.

Automatisiertes Fahren soll den Fahrer entlasten. Zugleich schafft die ‚intelligente‘ Vernetzung zwischen Fahrzeug, Fahrer und Umgebung zusätzliche Möglichkeiten, die gewonnene Zeit effizient und erlebnisreich zu gestalten. Ein hochautomatisierter 5er-Prototyp zeigt das Potenzial der vernetzten Mobilität mit innovativen digitalen Services und deren Implementierung auf BMW Connected und der flexiblen Plattform Open Mobility Cloud.

Auf definierten Streckenabschnitten kann man neben der Längs- auch die Querführung vollständig dem System überlassen und sich anderen Tätigkeiten zuwenden. Die Sensorik und die Regelungstechnik, die es ermöglichen, nicht nur das Beschleunigen und Bremsen an das System zu delegieren, sondern über längere Zeit hinweg auch die Hände vom Lenkrad zu lassen, basieren auf einer weiterentwickelten Prototypenlösung der schon heute in Serienfahrzeugen eingesetzten Fahrerassistenzsysteme.

Die zusätzlichen Herausforderungen des vollautomatisierten Fahrens berücksichtigt die skulpturale Studie  BMW i Inside Future. In ihr zeigt ‚BMW HoloActive Touch‘ den Weg in die Zukunft des Anzeige- und Bedienkonzepts. Es vereint die Vorzüge des BMW Head-Up Displays, der BMW Gestiksteuerung und der direkten Bedienbarkeit eines Touchscreens. Die innovative Schnittstelle zwischen Fahrer und Fahrzeug besteht aus einer freischwebenden Anzeige im Bereich oberhalb der Mittelkonsole, die sich mit dem Finger direkt bedienen lässt, und einer Ultraschallquelle, die taktile Rückmeldungen zu der Eingabe aussendet - beides ohne tatsächliche Berührung einer Bedienoberfläche. (dpp-AutoReporter/wpr)