Neue Honda Rebel: Lässiges Einsteigermodell

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Die Honda Rebel zeigt schlanke Dimensionen, bietet eine niedrige Sitzhöhe und soll leicht manövrierbar sein. Foto: Honda/dpp-AutoReporter

Honda offeriert mit der Rebel ein neues Bike für Einsteiger und Führerschein-A2-Inhaber, das von einem 500er Paralleltwin angetrieben wird. Kombiniert werden traditionelle und moderne Stilelemente zu einer ansprechenden, leicht zu beherrschenden Maschine, die Spielraum für individuelles Customizing lässt. Sie soll die mit digitalen Entwicklungen vertraute ‚Generation Y‘ zwischen 20 und 30 Jahren anlocken, die im Motorrad ein individuelles Transportmittel sehen, das Lifestyle, Fashion und Szene-Trends integriert. Die Erwartungshaltung dieser Zielgruppe soll sich laut Honda von der anderer User und drückt sich natürlich auch über die Wahl der Maschine aus: Ein Motorrad soll zum Lebensstil passen und idealerweise Potential bergen für weitere Individualisierungs-Maßnahmen.

Die neue Honda Rebel wird von einem Zweizylindermotor mit 471 cm³ Hubraum angetrieben. Sie darf mit einem leistungsbegrenztem Führerschein für Einsteiger (A2) betrieben werden. Das Bike glänzt mit schlanken Dimensionen, niedriger Sitzhöhe, mühelosem Handling und rundum leichter Fahrbarkeit, um auch ungeübten, weniger routinierten Fahrern eine sichere Beherrschung zu ermöglichen. Eine lässig aufrechte Sitzposition, hinter einem hoch platziertem Tank, mit leicht ausgestreckten Armen ist kombiniert mit normal positionierten Fußrasten, ausgerichtet an praxisgerechter Alltagstauglichkeit.

Der Stahlrahmen der Rebel stellt eine Neukonstruktion dar und erlaubt eine Maschine mit modern-unkonventioneller Linienführung sowie mit vergleichsweise stämmiger Bereifung. Die Farbe Schwarz dominiert, nur wenige Teile glänzen lackiert; der Umbau vom Solo- zum Zweisitzer lässt sich mit zwei Schraubverbindungen rasch und unkompliziert bewerkstelligen.

Das Bike glänzt mit ungewöhnlich markanter Bobber-Silhouette und rollt auf breiter Bereifung. Hinter dem aufragenden 11,2 Liter-Tank und einem breiten Lenker sitzt der Fahrer bestens integriert auf einem Solositz; die eigenwillige Formgebung ist auf das Wesentliche reduziert.

Der flüssigkeitsgekühlte DOHC-Parallel-Twin mit vier Ventilen pro Zylinder entstammt der sportlichen CBR500R. Für den anvisierten Einsatz wurde die Motorcharakteristik durch eine neu abgestimmte PGM-FI-Einspritzung angepasst und modifiziert - von sportlich drehfreudig auf lässig-durchzugsstark sowie lineare, perfekt dosierbare Leistungsentfaltung über das gesamte Drehzahlband. Das maximale Drehmoment beträgt nun 45 Nm bei 6000 Touren, die maximale Motorleistung von 34 kW/46 PS wird bei 8500/min produziert. Vollgetankt wiegt die Rebel 190 kg.

Montiert sind Dunlop-Reifen in den Dimensionen 130/90-16 vorne und 150/80-16 hinten. Das Styling der 16 Zoll-Aluminiumguss-Felgen ist ansehnlich filigran gestaltet und findet sich wieder im Träger der Vorderradbremsscheibe, die im Durchmesser 264 mm groß bemessen ist. Eine Zweikolbenbremszange verzögert am Vorderrad, hinten eine Einkolben-Bremszange. Ein Zweikanal-ABS ist serienmäßig an Bord. (dpp-AutoReporter/wpr)