Ford präsentiert sprachgesteuertes SYNC 3-System

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Das Ford SYNC 3-System wird ab Sommer zunächst für die großen Ford-Baureihen angeboten: Foto: Ford/dpp-AutoReporter

Ford führt das neue Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC 3 mit AppLink und Touchscreen in Europa ein. Mit ihm können Autofahrende ihr angeschlossenes Smartphone sowie Audio-, Navigations- und Klimatisierungsfunktionen ganz einfach per Sprachbefehl steuern.

Ford SYNC 3 verfügt über einen 8-Zoll-Touchscreen und im Vergleich zur Vorgängerversion SYNC 2 eine zehnfach bessere Systemleistung. Für die Suche nach Cafés, Tankstellen oder etwa Parkplätzen müssen Autofahrende künftig nur noch einen Knopf drücken und einfache Befehle wie ‚ich will einen Kaffee‘, ‚ich benötige Benzin‘ oder ‚ich muss parken‘ formulieren. Das System findet auch Flughäfen, Bahnhöfe und Hotels und führt den Fahrer unter Verwendung des bordeigenen optionalen Navigationssystems sicher ans Ziel. Zudem lassen sich in Verbindung mit der Ford AppLink-Technologie unterwegs zahlreiche Smartphone-Apps mittels Sprachbefehl nutzen.

Das Ford SYNC 3-System wird ab dem Sommer europaweit für die Ford-Baureihen Mondeo, S-Max und Galaxy angeboten, später auch für Kuga und Edge.

Die Ford SYNC-Technologie ermöglicht weltweit bereits 15 Millionen Autofahrern den sprachgesteuerten Zugriff auf wichtige Fahrzeugfunktionen. Die neue, dritte Generation wurde auf Basis von Umfragen und Marktforschungs-Ergebnissen entwickelt, um größtmöglichen Kundennutzen zu gewährleisten. Zu den Pluspunkten von Ford SYNC 3 zählt vor allem die einfache Bedienbarkeit und damit eine weiter verbesserte Benutzerfreundlichkeit - angefangen bei der Navigation über das Audiosystem bis hin zur Telefonie. Eine verbesserte Verarbeitung von Sprachbefehlen und eine Reduzierung der Anzahl von Menüschritten sorgen beim Ford SYNC 3-System für spürbar mehr Komfort bei gleichzeitig gesteigertem Funktionsumfang.

Die Funktion des serienmäßig in das System integrierten Notruf-Assistenten wurde im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit lokalen Rettungsdiensten erweitert: Sobald im Falle eines Unfalls ein Airbag ausgelöst oder die Kraftstoffpumpe sich automatisch abschaltet, setzt der Notruf-Assistent über eines der per Bluetooth eingebundenen Mobiltelefone der Fahrzeuginsassen einen Notruf ab. Dabei werden der vor Ort zuständigen Notruf-Zentrale anhand von GPS-Koordinaten wichtige Informationen wie etwa der Unfall-Standort übermittelt. Nach Übermittlung der GPS-Daten stellt das System zusätzlich eine telefonische Verbindung mit den Rettungskräften her, damit die Insassen den Rettungskräften gegebenenfalls weitere, wichtige Informationen übermitteln können. Der Notruf-Assistent funktioniert ohne zusätzliche Kosten oder Abonnement-Verträge.

iPhone-Nutzer können Apple CarPlay, Android-Nutzer Android Auto aktivieren. Beide Schnittstellen wurden speziell für die jeweilige Art von Smartphones konzipiert. Darüber hinaus ist das Ford SYNC 3-System kompatibel mit Siri (iPhone) und verfügbare Updates können über das Wi-Fi-Netz des Fahrzeughalters heruntergeladen werden, während zum Beispiel das Auto in der Garage steht. Mit der Ford Service-App stellt SYNC 3 Verkehrsinformationen bereit und passt die Reiseroute an die aktuelle Verkehrssituation an. (dpp-AutoReporter/wpr)