Modellpflege: Mehr Sicherheit im Hyundai Santa Fé

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Geänderte Kühlergrills, Lampen und Stoßfänger kennzeichnen den 2016er Santa Fé. Foto: Hyundai/dpp-AutoReporter

Der Mittelklasse-SUV Hyundai Santa Fé rollt in seiner jüngsten Modellgeneration stärker und sicherer in den Handel. Neben einer überarbeiteten Optik, modifizierten Motoren und zahlreichen neuen Assistenzsystemen, ist der Santa Fé erstmals auch als Siebensitzer erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung beginnt bei 30.790 Euro für den Hyundai Santa Fé 2.4 GDI 2WD Trend.

Äußeres Kennzeichen des Santa Fe sind umgestaltete Stoßfänger, Kühlergrills, LED-Licht und Leichtmetallfelgen in den Dimensionen 17 bis 19 Zoll. Im Innenraum des auf Wunsch eine dritte Sitzbank, die bei Nichtgebrauch mit einem Handgriff vollständig im Boden verschwindet. Auch die dreifach geteilte und vollständig umklappbare zweite Sitzreihe, die nun um 27 Zentimeter in der Längsrichtung verstellbar ist, sorgt für mehr Variabilität.

Ab sofort rüstet Hyundai den Santa Fé im Sicherheits-Paket mit einer ganzen Reihe von Assistenzsystemen aus, die in unfallträchtigen Situationen einem Crash entgegenwirken. Dazu zählt ein radar-gestütztes Auffahrwarnsystem, das Front Collision Warning System (FCWS), das vorausfahrende Autos sowie die Fahrbahn überquerende Fußgänger erkennt. Sollte der Fahrer nicht auf die akustischen und optischen Warnsignale reagieren, aktiviert das System den autonomen Bremsassistenten AEB, der den Santa Fé im Notfall zum Stillstand bringt. Radarsensoren in den Außenspiegeln überwachen zudem den sogenannten toten Winkel (Blind Spot Detection BSD). Vervollständigt wird das neue Sicherheits-Paket durch das Querverkehrswarnsystem Rear Cross Traffic Alert (RCTA), das die BSD-Sensoren nutzt und beispielsweise beim rückwärtigen Ausparken herannahende Fahrzeuge meldet. Eine 360-Grad-Rundumsicht aus der Vogelperspektive ist dank Around-View-Monitor im ‚Park-Paket‘ für die Top-Ausstattungsvariante möglich.

Ihr Augenmerk bei der Modellpflege richteten die Ingenieure von Hyundai ebenso auf die weitere Verbesserung der Motoren, die nun allesamt die Euro 6-Norm erfüllen und bei den Dieseln generell mit Start-Stopp-Automatik ausgerüstet werden. So legt der Top-Diesel 2.2 CRDi um zwei kW auf 147 kW/200 PS Leistung zu. Auch das maximale Drehmoment wuchs von 421 auf 440 Newtonmeter, während der Gesamtverbrauch ab 5,9 Litern pro 100 Kilometer Fahrstrecke und der Kohlendioxidausstoß ab 155 Gramm pro Kilometer gleich bleibt. Auch der kleinere Zweiliter-Diesel geht nun effizienter an die Arbeit: Der CO2-Wert reduzierte sich von 159 auf 154 g/km. Zugleich nahm auch der Verbrauch ab: Im Durchschnitt laufen nun 5,8 Liter statt 6,1 Liter pro 100 Kilometer aus dem 64 Liter großen Tank.

Neben den beiden Diesel-Varianten ist der Hyundai Santa Fé außerdem als 2.4 GDI mit 138 kW/188 PS und Benzin-Direkteinspritzung erhältlich. (dpp-AutoReporter/wpr)