VW Pkw verkauft per November 5,34 Millionen Fahrzeuge

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Markenvorstand Stackmann: „Auswirkungen der angespannten Entwicklung der Weltmärkte bleiben erhalten. Kunden stehen zu Volkswagen.“ Foto: VW/dpp-AutoReporter

Die Marke Volkswagen Pkw hat von Januar bis November dieses Jahres 5,34 Millionen Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. „Die teils angespannte Entwicklung der Weltmärkte und ihre Auswirkungen auf die Marke Volkswagen Pkw bleiben uns auch zum Ende des Jahres erhalten", erläutert Jürgen Stackmann, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Pkw, Geschäftsbereiche Vertrieb, Marketing und After Sales. Die Märkte Brasilien und Russland bewegen sich weiter rückläufig. „Eine Entwicklung, der sich Volkswagen nicht entziehen konnte. In China hingegen stiegen die Auslieferungen der Marke erneut." Für das Gesamtjahr sieht Stackmann eine Fortsetzung des aktuellen Trends: „Wir liegen gegenwärtig kumuliert 4,5 Prozent unter Vorjahr. Mit Blick auf die aktuell herausfordernde Situation für die Marke gehe ich nicht davon aus, dass wir das in den verbleibenden Tagen werden aufholen können." Im vergangenen Jahr hatte die Marke Volkswagen Pkw 6,12 Millionen Einheiten weltweit verkauft.

Im größten Einzelmarkt China hat die Marke Volkswagen Pkw ihre Verkäufe auch im Monat November gesteigert und um 8,6 Prozent wieder deutlich zulegen können. Auf die gesamte Region Asien-Pazifik entfielen unterdessen seit Januar 2,58 Millionen Einheiten.

Stackmann ergänzt: „Westeuropa ist traditionell eine wichtige Säule für die Marke. Umso mehr freut uns, dass unsere Kunden zu uns stehen - auch und gerade in dieser für das Unternehmen herausfordernden Phase." So stiegen die Auslieferungen der Marke Volkswagen Pkw im November in der Region Westeuropa um in Summe 2,4 Prozent. Zulegen konnte die Marke dabei weiterhin in Deutschland, Italien und Spanien. Die Entwicklung der Auslieferungen in Zentral- und Osteuropa ist hingegen geprägt von den Verkäufen in Russland, die sich weiter rückläufig bewegen.

In der Region Nordamerika wirkte sich in den Verkäufen vor allem der Rückgang in den USA aus. Hier verkaufte Volkswagen Pkw im November rund ein Viertel weniger - vor allem bedingt durch den Verkaufsstopp der Dieselmodelle. Die herausfordernde wirtschaftliche Entwicklung Brasiliens prägt unterdessen weiter die Region Südamerika: 431.100 Fahrzeuge wurden hier per November an neue Kunden übergeben. 314.800 Einheiten davon entfielen auf den Markt Brasilien.

Stackmann ergänzt zur Aufarbeitung und Lösung der Diesel-Thematik: „Der Volkswagen Konzern hat dem zuständigen Kraftfahrtbundesamt (KBA) die konkreten technischen Maßnahmen für die betroffenen EA 189-Motoren vorgestellt. Diese Maßnahmen wurden vom KBA nach intensiver Begutachtung bereits bestätigt. Die Marke Volkswagen befindet sich nun in der Phase der Organisation und Vorbereitung der Umsetzung der technischen Maßnahmen." Hierbei stünden möglichst kundenfreundliche Lösungen im Vordergrund. Die Umsetzung der technischen Maßnahmen soll ab Januar beginnen und wird voraussichtlich über das Jahr 2016 andauern. „Wir wollen den Zeitaufwand, der durch die Umsetzung der technischen Maßnahmen entsteht, für unsere Kunden so gering wie möglich halten. Über unsere Handelsbetriebe werden wir jeden unserer Kunden kontaktieren und uns bemühen, die individuellen Kundenbedürfnisse im Rahmen der Umsetzung der technischen Maßnahmen zu berücksichtigen." So ermöglicht die Marke Volkswagen ihren Kunden in diesem Zusammenhang auf Wunsch eine angemessene, kostenfreie Ersatzmobilität. (dpp-AutoReporter/wpr)