550 elektrische Taxis von Nissan auf Europas Straßen

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Nissan ist mit 550 Leaf und e-NV200 führender Anbieter von Elektro-Taxen in Europa, hier in Budapest/H. Foto: Nissan/dpp-AutoReporter

Immer mehr Taxiunternehmen stellen auf einen elektrischen Fuhrpark um. Ihr eindeutiger Favorit bei der Wahl des Produkts: Nissan. Mit mittlerweile europaweit über 550 in Dienst gestellten Leaf und e-NV200 untermauert Nissan auch in der Taxibranche seine Rolle als führender Anbieter von Elektromobilität. Mit Fahrzeugen, die aufgrund ihres besonders anspruchsvollen Fahrprofils ganz besonders zuverlässig und vielseitig einsetzbar sein müssen. Denn kaum ein Auto wird tagaus, tagein so hart beansprucht wie ein die meiste Zeit über im Stadtverkehr bewegtes Taxi.

Alleine im laufenden Jahr gingen quer durch Europa über 100 Nissan Elektro-Taxen neu in Betrieb - damit ist das Unternehmen der erfolgreichste Anbieter dieser besonders umweltfreundlichen Form des Personentransports. Ein weiterer Anstieg der Taxi-Neuzulassungen ist zu erwarten, da nun auch Osteuropa verstärkt die Vorteile entdeckt. Beispiel Ungarn: Hier hat das Budapester Taxiunternehmen Green Lite 65 Nissan Leaf erworben. CEO Örs Lévay verfolgt das Ziel, die größte Zero Emission-Flotte des Landes zu betreiben und hat zur Bekräftigung seines Plans bereits sieben Schnelladestationen im Raum Budapest installieren lassen.

„Wir freuen uns, als erstes Taxiunternehmen Ungarns eine 100 Prozent elektrische Flotte zu unterhalten", sagt Lévay. „Die Reichweite des Nissan Leaf von 199 Kilometer bedeutet, dass unsere Fahrer nur einmal pro Schicht nachladen müssen. Neben den großen Einsparungen bei den Benzin- und Wartungskosten spricht die komfortable und nahezu geräuschlose Fortbewegung für den Leaf. Das macht die Fahrten für unsere Kunden besonders angenehm. Auch meine Fahrer melden zurück, dass typische 10-Stunden-Schichten nun weniger ermüdend seien."

Aus Estland meldet das Taxiunternehmen Elektritakso derweil ein treffliches Beispiel für die Zuverlässigkeit des elektrischen Antriebsstrangs - ein Leaf-Taxi hat in dem baltischen Land schon über 218.000 Kilometer mit der ersten Batterie abgespult. Insgesamt sind in Estland 76 Nissan-Taxen registriert.

Zusätzlicher Kaufanreiz für Taxi-Betriebe ist das neue Angebot eines Leaf mit 30 kWh-Batterie - damit erhöht sich die Reichweite um nochmals 26 Prozent auf 250 Kilometer im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ).

Die Rangliste der beliebtesten Märkte für elektrische Nissan-Taxen führen die Niederlande und Großbritannien an - Deutschland belegt aktuell Rang fünf mit 24 Leaf und sechs e-NV200.

Als erstes Taxiunternehmen hatte sich Taxi Electric in Amsterdam im November 2011 für eine Umstellung seines Fuhrparks auf rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge entschieden. Die Pioniertat der Holländer fand bald Nachahmer - heute sind Nissan Leaf und e-NV200 auch in Stockholm, Prag, Barcelona, Hamburg oder Rom als Taxen unterwegs. Angesichts von Unterhaltskosten bei 0,03 Euro pro Kilometer sparen Betreiber wie C&C Taxis aus dem Südwesten England pro Jahr im Schnitt über 79.000 Euro und verkleinern parallel auch erheblich ihren CO2-Fußabdruck.

2014 lag die Zahl aller weltweit verkauften Nissan Leaf um 33 Prozent über Vorjahr. Dank einer geringeren Anzahl an beweglichen Teilen liegen die Wartungskosten um 40 Prozent niedriger als bei einem vergleichbaren Benziner- oder Dieselmodell. In mehreren europäischen Ländern profitieren Kunden beim Erwerb von Elektrofahrzeuge darüber hinaus von Steuererleichterungen oder -befreiungen sowie anderen Incentives wie Freiparken oder Nutzung der Busspuren.

Nissan feiert die neue Bestmarke von über 500 Elektro-Taxen rund fünf Jahre nach Marktstart des ersten in großen Stückzahlen gebauten Elektrowagens und ein Jahr nach dem Launch des leichten elektrischen Nutzfahrzeugs Nissan e-NV200. Der Leaf behauptet unangefochten die Position des meistverkauften EVs aller Zeiten, mit inzwischen über 195.000 weltweit verkauften Exemplaren. (dpp-AutoReporter/wpr)