‚Boxenstopp‘ – Sonderausstellung im Audi museum mobile

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Fantasie gefordert: Stephan Quenkert schafft 3D-Wandskulpturen mit Interpretationsspielraum. Foto: Audi/dpp-AutoReporter

Das Audi museum mobile lädt noch bis zum 28. Februar 2016 zum Boxenstopp nach Ingolstadt - in der neuen Sonderausstellung darf dieser auch etwas länger dauern als im Motorsport üblich. In ‚Boxenstopp - Die Kunst des Motorsports‘ stellt der Landshuter Künstler Stephan Quenkert seinen Blick auf den Automobil-Rennsport vor. 22 Objekte konkreter Kunst und fünf Automobile aus dem Audi-Motorsport erwarten die Besucher.

Dynamik, Teamwork, Präzision und neueste Technik: All diese für den Motorsport typischen Werte überträgt Stephan Quenkert in seine Arbeiten. Der Landshuter schafft Objekte, die sich auf existierende Bilder beziehen. Er reduziert dabei Formen und Inhalte, konzentriert Farben. Bei Quenkert ist ein Auto kein Auto. Höchstens eine Fläche, manchmal auch nur ein Strich oder es verschwindet ganz. Durch diese Abstraktionen ermöglicht er dem Betrachter großen Interpretationsspielraum. Auf Basis von Audi-Rennsportfotografien ist so eine Reihe dreidimensionaler Wandskulpturen entstanden. Quenkert über seine Arbeiten: „Der Entzug von Funktion und Inhalt ist Programm. Es entstehen so ‚Spiegelbilder‘, die sich an die nebenstehenden Fotos erinnern, jedoch durch Entfernen des Ursprungsfotos keinerlei Bezüge mehr zulassen und sich scheinbar der ‚Konkreten Kunst‘ oder auch einer ‚Konkreten Kunst‘ in der Zukunft zuwenden."

Neben den Werken von Stephan Quenkert sind auch Original-Rennwagen Teil der Ausstellung. Sie inspirierten den Künstler und finden sich in seinen Bildern wieder: So können sich Motorsportfans auf einen Auto Union Typ D Rennwagen (1939), die Le Mans-Boliden Audi R8 (2001) und Audi R18 e-tron quattro (2012) sowie einen Audi A4 DTM (2011) und einen Audi R8 LMS aus 2009 freuen. (dpp-AutoReporter/wpr)