Auszubildende von VW im Dialog mit Justizminister Maas

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Nachwuchskräfte zu Gast bei Ehrung von Minister Maas durch Auschwitz-Überlebende mit „Gabe der Erinnerung“. Foto: VW/dpp-AutoReporter

Toleranz, Respekt und Solidarität prägen die Gedanken von 27 Volkswagen Auszubildenden aus Deutschland und Berufsschülern aus Polen, die zurzeit in Berlin Eindrücke ihrer Jugendbegegnung in Oświęcim / Auschwitz austauschen. Die jungen Frauen und Männer beteiligten sich zwei Wochen lang an Erhaltungsarbeiten der Gedenkstätte des Vernichtungslagers - begleitet vom Internationalen Auschwitz Komitee. Die jungen Deutschen und Polen gedachten gestern der Terror-Opfer von Paris und legten an der französischen Botschaft Blumen nieder. Heute waren sie zu Gast als Bundesjustizminister Heiko Maas vom IAK mit der „Gabe der Erinnerung" geehrt wurde.

Der fast 90-jährige Auschwitz-Überlebende Marian Turski aus Warschau nahm die Auszeichnung im Bundesjustizministerium vor und berichtete dem Minister und den Auszubildenden von seinem Lebensweg in und nach Auschwitz. Marian Turski sagte: „Die Auschwitz-Überlebenden ehren Minister Maas für seine klare Haltung in der Flüchtlingsfrage und für sein pädagogisch-politisches Engagement."

Aus diesem Grund erhalte der Minister diese Auszeichnung gerade jetzt, in Tagen der Herausforderung der Demokratie durch islamistischen Terror und rechte Demagogie, betonte IAK-Vizepräsident Christoph Heubner.

Die Skulptur in Form eines auf dem Kopf stehenden Buchstaben „B" erinnert an das stumme Widerstandszeichen der Häftlinge aus dem infamen Schriftzug „Arbeit macht frei" über dem Haupttor zum Vernichtungslager Auschwitz. Die Idee zu dieser „Gabe der Erinnerung" stammt von der französischen Künstlerin Michèle Déodat, die ebenfalls an der Ehrung teilnahm. Die Skulptur wird nach ihrem Entwurf von Auszubildenden bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover in Handarbeit gefertigt. (dpp-AutoReporter/sgr)