Renault testet smartes Laden am Elektroauto Zoë

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Dank neuer Ladesoftware könnten E-Autos wie der Zoë bald günstiger aufgeladen werden. Foto: Renault/dpp-AutoReporter

Elf Mitarbeiter der Renault Deutschland AG in Brühl bei Köln erproben aktuell mit dem Elektro-Kompaktauto Renault Zoë die neue Ladesoftware des Renault-Partners ‚The Mobility House‘. Dieser hat eine Software entwickelt, die Preisschwankungen am Strommarkt zum Vorteil der Elektroautofahrer nutzt. Die smarte Ladestation ermittelt die tagesaktuellen Preise an der Strombörse und erstellt daraufhin einen optimalen Ladeplan. Erst wenn der benötigte Strom besonders günstig erhältlich ist, setzt der Ladevorgang ferngesteuert und vollautomatisch ein.

Hintergrund: An windigen und sonnigen Tagen wird besonders viel alternative Energie erzeugt. In der Folge fallen umgehend die Strompreise. Sobald der Renault Zoë an die smarte Ladestation angeschlossen ist, wird der Ladezustand über das Renault-Datenzentrum an die ‚Schwarmmanager-Plattform‘ von The Mobility House übermittelt. Sobald die Energie wetterabhängig günstiger zu beziehen ist, startet der Ladevorgang vollautomatisch, ohne dass der Fahrer aktiv werden muss. Ist die Batterie voll, wird der Ladevorgang ebenfalls ferngesteuert beendet. Den Strom erwirbt The Mobility House rund um die Uhr über seinen Partner GETEC Energie an der volatilen Strombörse.

Weiterer Vorteil der smarten Ladestation: Die 22-kW-Aggregate reduzieren die Ladezeit und ermöglichen mit 400 Volt Ladestrom beim Renault Zoë eine Aufladung der Fahrzeugbatterie von 80 Prozent innerhalb von einer Stunde. (dpp-AutoReporter/wpr)